Viel Spaß beim Transrapid-Turnier in München

Mit zwei Teams und zwar “Jena Paradies” (Viktor und Yang) und “Last Man Standing” (Klaus und Arun) und den sehr erfahrenen Juroren Erik und Karsten haben wir uns mit einem Gruppenticket mit der Bahn auf den Weg nach München gemacht. Vom sicher spannenden Workshop am Freitagabend haben wir leider nur noch die letzten Minuten mitbekommen und uns dann auf einen unterhaltsamen kleinen Bummel durch die Stadt begeben. Außerdem gab es ein Wiedersehen mit Yi, die früher in Jena debattiert hat und hier schmerzlich vermisst wird.

Unsere Teams, Juroren und Yi

Samstag hieß es dann früh aufstehen und nach dem Frühstück mit vielen aufgeregten Debattierenden von insgesamt 24 teilnehmenden Teams erwartete uns die erste Runde mit dem Thema “Diese Haus glaubt, dass es Amtszeitbeschränkungen für Regierungsoberhäupter geben sollte.” Nach dem Feedback ging es dann auch schnell anspruchsvoll weiter mit der Runde 2: “Dieses Haus befürwortet die starke gesellschaftliche Norm, dass Menschen für ihre Eltern in Alter und Krankheit Verantwortung tragen.” Nach dem leckerem Mittagessen und dem gemeinsamen Austausch über die bisherigen Debatten folgte die Debatte zum Thema: “Dieses Haus würde Männern das Recht geben, im ersten Trimester der Schwangerschaft ihre Vaterschaftsrechte- und Verpflichtungen permanent aufzugeben.” Hier gab es bei vielen Teams nach der Debatte mindestens genausoviel Fragen wie vor der Debatte und es die Erläuterung ihres Casefiles durch die CAs war sehr interessant und sehr hilfreich für die Teams. Danach verkündeten sie die Runde 4: “Bei öffentlichen Bauaufträgen (z.b. bei Konzerthäusern, Regierunggebäuden, Universitätsgebäuden usw.) entscheiden momentan Regierungsausschüsse oder durch sie ernannte Expertenkomitees über die Auswahl eines architektonischen Entwurfes. Dieses Haus würde diese Auswahl ausschließlich per Volksabstimmung treffen.” Das war noch mal eine sehr intensive Debatte zum Abschluss, denn ins Finale haben wir es leider nicht geschafft.

Hier haben wir eine sehr unterhaltsame Debatte erlebt zum Thema: “Eine moralische Bilanz ist die Summe der positiven Beiträge einer Person abzüglich der negativen Beiträge zur Gesellschaft. Hilfsbereitschaft, gelebte Empathie, Altruismus und ähnliches erhöhen die moralische Bilanz, während verursachte physische und emotionale Schäden, Egoismus und vergleichbares sie verringern.
Unter der Annahme dass die fehlerfreie Messung der moralischen Bilanz einer Person möglich ist, würde dieses Haus das Erreichen einer langfristig negativen moralischen Bilanz unter Strafe stellen.” Der Abend endete dann mit gemütlichen Beisammensein und ausgelassenem Tanz.

Am Sonntag nahmen Arun, Karsten und Viktor noch die schöne Gelegenheit wahr, dass Sonntags der Eintritt in vielen Münchener Museen nur 1€ beträgt oder kostenlos ist, und besuchten die Alte Pinakothek.

Besuch im Museum

Wir bedanken uns beim Debattierclub München für die super Gastfreundschaft, die tollen Themen und spannenden Debatten!
Bis zum nächsten Mal :-))