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Acht Jenaer und zwei Jenenser bei der Nordostdeutschen Debattiermeisterschaft in Leipzig

Eine verhältnismäßig kurze Anfahrt hatten unsere zehn Debattierer für die Regionalmeisterschaften in Leipzig. Mit Zug und Auto begab sich unsere Streitmacht am viel zu frühen Morgen des 14. April gen Osten. Uns erwarteten zwei Tage intensives Debattieren mit Teams aus Kiel, Göttingen, Hannover, Berlin, Potsdam, Magdeburg, Göttingen, Erfurt, Dresden und Leipzig. Alle 70 Teilnehmenden durften sich eines kulinarischen Rundum-Sorglos-Pakets erfreuen.

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Zeitgleich zu der Nordostdeutschen Debattiermeisterschaft in Leipzig fand die Westdeutsche Debattiermeisterschaft in Saarbrücken und die Süddeutsche Debattiermeisterschaft in Tübingen statt. Der besondere Reiz bei diesen Turnieren liegt darin, dass sich die teilnehmenden Clubs durch ein erfolgreiches Abschneiden zusätzliche Startplätze für die vom 18. bis 21. Mai 2018 stattfindende Deutschsprachige Debattiermeisterschaft in Jena sichern können.

Als Juroren waren Sabrina Brüggemann und Karsten Graf in Leipzig vertreten. Jeweils als Team traten an: Patrizia Hertlein & Erik Thierolf, Scania Steger & Christina Strobel, Eva Brendel & Julia Fischer sowie Maria Hirsch & Frank Richter.
Die Themen der vier Vorrunden brachten die Köpfe der Debattierer mehrfach zum Rauchen: von verantwortungsvoller Kindererziehung über deutsche Innenpolitik hin zu Fremdsprachenunterricht und Wiedervereinigung waren die Themen der Vorrunden breit gefächert. Unser Ziel, mit einem Jenaer Team in das Halbfinale einzuziehen, wurde aufgrund mangelnder DDR-Kenntnisse in der letzten Vorrunde erfolgreich verhindert. Geblieben sind vielfältige Argumente, neue Sichtweisen, wertvolle Erfahrungen und ganz viel Motivation zur Ausrichtung der Deutschen Debattiermeisterschaften in Jena.

Wir danken den Leipziger Ausrichtern, gratulieren den Göttinger Siegern und freuen uns darauf, euch bald in Jena wiederzusehen!

Scania Steger

R1: Dieses Haus glaubt, dass Eltern ihren Kindern positivere Erwartungen an ihre Zukunft vermitteln sollten, als realistisch sind.
R2: DHW Parteien dazu verpflichten regelmäßig Stimmungsbilder ihrer Mitglieder zu aktuellen Standpunkten einzuholen.
R3: DH als die EU würde Esperanto als verpflichtende erste Fremdsprache im Schulunterricht einführen.
R4: DH würde Reparationen an die damaligen Opfer oder deren Nachfahren für die verfehlte ökonomische Politik der Wiedervereinigung zahlen.
Halbfinale: Angenommen es wäre technisch möglich: Sollte es erlaubt sein, Lebenszeit auf andere Menschen zu übertragen.
Finale: Dieses Haus glaubt Deutsche sollten patriotischer sein.